Was ist NEU in unserem Museum?
Die aktuellen Veranstaltungstermine des Bayerischen Eisenbahnmuseums finden Sie auf der| 12.6.2010 |
Erfolgreiche Jubiläumsfeier im Museumsbetriebswerk Nördlingen Mit einem einzigartigen Dampflokfest feierte das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen vom 3. – 6. Juni 2010 unter der Schirmherrschaft von MdB Ulrich Lange das 175-jährige Jubiläum der Eisenbahn in BAYERN. Zu dieser Veranstaltung konnte der Verein nicht nur Besucher aus Deutschland, sondern auch aus England, Belgien, Österreich, Schweiz und Japan begrüßen.
Während dem Dampflokfest herrschte im gesamten Nördlinger Bahnhof und speziell im Bahnbetriebswerk Nördlingen wieder die Atmosphäre vergangener Zeiten. An vier Tagen wurden Pendelfahrten als historischer Zugbetrieb mit nostalgischem Wagenmaterial und Dampflokbespannung von Nördlingen nach Donauwörth, Lauchheim, Dinkelsbühl und Gunzenhausen angeboten. Bis zu 40 Abfahrten und Ankünfte erweckten den Eindruck vergangener Zeiten eines Knotenbahnhofs im Ries. Beinahe 10000 Museumsbesucher und Fahrgäste, von denen Einige aus der ganzen Welt angereist waren, waren vom gebotenen Erlebnis begeistert. Unter den Gästen konnten unter Anderem auch Journalisten aus Japan und Italien begrüßt werden. Im Museum selbst war eine große Fahrzeugschau zu sehen. Im Rahmen dieser Jubiläumsveranstaltung hatte die bayerische Schnellzugdampflokomotive S 3/6 3673 (18 478), die nach 6-jähriger Abstellzeit zum ersten Mal wieder unter Dampf zu erleben war, am Donnerstag, 3. Juni 2010 ihr feierliches Roll out. Die Besucher konnten live miterleben, wie die Dampfrösser für ihre nächste Fahrt vorbereitet und die Kohle- und Wasservorräte aufgefüllt wurden. Neben drei Schnellzugdampflokomotiven (01 066, 01 118, 01 533), zwei Personenzuglokomotiven (23 042, 38 1301), sechs Güterzugdampflokomotiven (41 1150, 44 2546, 52 8168) werden auch eine für Bayern typische Lokalbahnlokomotiven (64 491) und Lok 9 „Ries“ unter Dampf zu erleben. Fachkundige Führungen vermittelten einen Einblick in die Geschichte des Vereins, seiner Sammlung und des Bahnbetriebswerkes und in den harten Arbeitsalltag der Eisenbahner in vergangenen Zeiten. Eine Mitfahrt auf dem Führerstand einer Diesellok oder der Erwerb des Ehrenlokführerscheins waren sehr beliebte Angebote am Jubiläumswochenende. Im Nördlinger Güterbahnhof konnten die Besucher die umfangreiche Sammlung historischer E- und Dieselloks, Baufahrzeuge und Wagen besichtigen.
|
| 12.6.2010 |
Roll out der S 3/6 3673 (18 478)
S 3/6 3673 (18 478) unter den betriebsfähigen Museumslokomotiven in Nördlingen begrüßt Mit einem feierlichen Roll out kehrte die Schnellzugdampflokomotive 18 478 (S 3/6 3673) im Rahmen der Veranstaltung „175 Jahre Eisenbahn in Bayern – bayerische Lokomotiven unter Dampf“ (3. – 6. Juni 2010) im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen am Donnerstag, 3. Juni 2010 nach 6-jähriger Abstellzeit in den Bestand der betriebsfähigen Museumslokomotiven zurück. Die 18 478 (S 3/6 3673), 1918 für die Königlich Bayerische Staatsbahn bei der Locomotivfabrik J.A. Maffei in München gebaut, zählt zu den wohl formschönsten und beliebsteten Dampflokomotiven Deutschlands. Nach dem Zurückholen aus der Schweiz war die Lokomotive bereits von 1996 bis 10. April 2004 als betriebsfähige Museumslokomotive für das Bayerische Eisenbahnmuseum unterwegs. Dabei legte sie in 8 Jahren an 135 Betriebstagen über 30.000 Kilometer zurück. Für die neuerliche Hauptuntersuchung leisteten die aktiven Mitglieder über 2500 Arbeitsstunden. Unter Anwesenheit von Bürgermeister der Stadt Nördlingen Herrn Helmut Guckert wurde die 18 478 (S 3/6 3673) mit einem langen Pfiff Ihrer Kolleginnen in Ihrem 2. Leben als betriebsfähige Museumslokomotive beim Bayerischen Eisenbahnmuseum begrüßt. In seiner Ansprache bedankte sich der Vorsitzende des Vereins, Herr Ekkehard Böhnlein bei dem meist jungen Team für die geleistete Arbeit. Unter den zahlreichen Besuchern konnte das Bayerische Eisenbahnmuseum an diesem Tag auch Gäste aus England, Belgien, Japan, der Schweiz und den Niederlanden begrüßen, die extra wegen des Roll out der 18 478 (S 3/6 3673) nach Nördlingen angereist waren.
|
| 14.5.2010 | 44 2546 mit Hackgutzug unterwegs
Anlässlich des 175. Geburtstags der deutschen Eisenbahn und des Jubiläums "20 Jahre Plandampf" durfte ein Plandampf auf dem Netz der BayernBahn GmbH mit einer Lok des Bayerischen Eisenbahnmuseum nicht fehlen. Da sich die 44 2546 derzeit in Fankreisen großer Beliebtheit erfreut, fiel die Wahl der Lokomotive natürlich leicht. So wurde für Montag, den 10.Mai ein Plandampftag vor dem Hackgutzug zwischen Nördlingen und Wilburgstetten angekündigt. Rund 45 Teilnehmer folgten dem Aufruf und honorierten die Veranstaltung, zum Teil erst kurzfristig am Fahrtag, durch ihren Teilnehmerbeitrag. Besonderer Dank gilt auch der Firma CFT-Video und der InnoFreight GmbH aus Österreich für die finanzielle Unterstützung. Unter den Teilnehmern herrschte trotz des trüben und regnerischen Wetters gute Stimmung, als die 44 am Morgen mit 17 Wagen, darunter 3 Rundholzwagen, von Nördlingen zum Holzwerk Rettenmeier nach Wilburgstetten aufbrach. Den Rangierdienst im Holzwerk übernahm V60 860, die 44 unternahm während der Beladezeit für die anwesenden Fotografen und Filmer zwei Zwischenfahrten mit einem Fotogüterzug - am Mittag in Richtung Dinkelsbühl - am Nachmittag nach Fremdingen und zurück. Höhepunkt der Veranstaltung war der beladene Hackgutzug am Abend nach Nördlingen, der zusammen mit den entladenen Rundholzwagen, dem Fotogüterzug und der mitgeschleppten V60 auf rund 1.200t Last und knapp 400m Länge kam.
|
| 7.5.2010 |
Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung: S 3/6 3673 (18 478) zum 175-jährigen Bahnjubiläum wieder unter Dampf Zum 175. Geburtstag der Eisenbahn in Deutschland und speziell auch in Bayern wird das Bayerische Eisenbahnmuseum die legendäre bay. S 3/6, die S 3/6 3673 (18 478), am ersten Juniwochenende wieder in Betrieb zeigen. Im Sommer 2009 wurde mit den Arbeiten an der S 3/6 3673 (18 478) mit dem Ziel begonnen, sie im Jubiläumsjahr 2010 wieder unter Dampf zeigen zu können. In den darauf folgenden Wochen konzentrierten sich die Arbeiten des meist jungen Teams zunächst auf den über 90 Jahre alten Kessel. Nach dem Öffnen aller Waschluken und dem Abbau verschiedener Anbauteile wie Speiseventile, Sicherheitsventile und der Wasserstände, konnten sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter zusammen mit dem Kesselsachverständigen ein erstes Bild machen, ob und in welchem Zeitraum die Lokomotive wieder betriebsfähig gemacht werden kann. Dabei zeigte sich, dass der Druckbehälter an einigen Stellen reparaturbedürftig war, jedoch keine elementaren Schäden vorlagen. Nach diesem zweiten positiven Befund konnte mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden. Zunächst wurde der gesamte Stehkessel entkleidet und die wenigen schadhaften Stehbolzen ausgebaut. Gleichzeitig wurden große Teile des Rohrsatzes ausgebaut, um auch den Langkesselboden prüfen zu können. Dabei fielen zwei gerissene Bodenanker auf, die von Spezialisten vor Ort instand gesetzt werden konnten. Bei dem anschließenden zweiten Teil der inneren Untersuchung zeigten sich bei der Wandstärkenmessung mittels Ultraschall keinerlei kritische Abzehrungen, sodass ab Anfang März mit den Vorbereitungen zur Wasserdruckprobe begonnen werden konnte. Dazu traf Ende März der neue Heiz- und Rauchrohrsatz ein. Nach dem präventiven Nachstemmen der beiden Langkesselrundnähte auf der Wasserseite, konnte mit dem Einbau der Rohre durch das Nördlinger Team begonnen werden. Mit Eintreffen der nachgefertigten Stehbolzen, waren Anfang April alle Teile vorhanden, um den Kessel wieder in ein druckdichtes Gefäß zu verwandeln. Nach dem alle Rohre feuerbüchsseitig eingeschweißt und in die Feuerbüchsrohrwand eingewalzt waren, konnte eine erste Druckprobe durchgeführt werden, bei der sich alle Niet- und Schweißverbindungen als einwandfrei erwiesen. Mit der darauf folgenden, echten Wasserdruckprobe im Beisein des Kesselprüfers wurde der Weg für den Zusammenbau frei gemacht. Dabei konnte zunächst der inzwischen in Nördlingen aufgearbeitete Überhitzersatz eingebaut werden und die Rauchkammer wieder mit Aus- und Einströmung komplettiert werden. Zwischenzeitlich wurden außerdem die Pumpen, sowie die gesamte Bremsanlage revisioniert. Auch bei der Wasserdruckprobe des noch genieteten Hauptluftbehälters aus dem Jahre 1938 ergaben sich keinerlei Mängel, sodass auch hier der Wiederinbetriebnahme nichts im Wege stand. In den folgenden Wochen wurde der Kessel wieder eingekleidet und alle demontierten und aufgearbeiteten Armaturen wieder angebaut.
|
| 7.5.2010 | 44 2546 bespannt Pendelzüge auf der Brextalbahn
Am Sonntag 02. Mai 2010 war die 44 2546 zwischen Siershahn und Grenzau mit vollbesetzten Pendelzügen auf der Brextalbahn unterwegs.
|
| 7.5.2010 | 44 2546 am Rhein, in der Eifel und an der Mosel unterwegs
Am 24. und 25. April 2010 erinnerte die 44 2546 an die Zeit als noch die schweren Güterzugdampfloks der Baureihe 44 viele Jahrzehnte die schweren Erz- und Kohlezüge am Rhein, Mosel und durch die Eifel beförderten. An diesen beiden Tagen fuhr die 44 mit einem Sonderzug nach Trier. Der Sonderzug startetet Köln fuhr zunächst mit der Dampflok 41 360 über die rechte Rheinstrecke nach Linz (Rhein). Dort übernahm die 44 2546 den Zug und beförderte ihn weiter am Deutschen Eck vorbei nach Koblenz. Ab dort befuhr er die Moselstrecke an Cochem, Bullay und Wittlich vorbei bis nach Trier. Hier verließ die 44er den Zug, um ihre Kohle- und Wasservorräte für die Rückfahrt zu ergänzen. Die luxemburgische E-Lok CFL 4001 ging hier an den Zug und brachte ihn nach Luxemburg. Bei der Rückfahrt übernahm die 44 in Trier wieder den Sonderzug. Unter kräftiger Dampffahne und mit lauten Zylinderschlägen ging es über die Steigungen der Eifel bis nach Köln. Dies war sicher einer der Höhepunkte dieser erlebnisreichen Tour!
Da der Sonderzug am 24. April 2010 recht schnell ausgebucht war, wurde am 25. April 2010 ein zweiter Zug gefahren.
|
| 23.4.2010 | 41 1150 mit Allgäu-Express nach Oberstdorf unterwegs
Am 17. April bespannte die 41 1150 den Sonderzug "Allgäu Express" von Nördlingen über Augsburg nach Oberstdorf. Bei herrlichem Frühlingswetter war die Fahrt ein wahrer Genuss für die Mitreisenden, das Personal und vielleicht auch ein bisschen für die 71 Jahre alte Lokomotive. Trotz einer Bahnübergangsstörung und damit verbundener Verspätung bis Donauwörth, konnte die Fahrtzeit bis Buchloe wieder reingeholt werden, sodass der Zug planmäßig in Oberstdorf ankam. Nach einem knapp 5 stündigen Aufenthalt ging es via Memmingen wieder zurück in Richtung Nördlingen, das dann auch planmäßig um 21.15 Uhr erreicht wurde. Das Bayerisches Eisenbahnmuseum und die Betriebsgesellschaft BayernBahn ist mit dem Auftakt der diesjährigen Fern- und Erlebnisreisen sehr zufrieden und würde sich freuen, auch Sie bei einer der zahlreichen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
|
| 14.04.10 |
Plandampf mit 44 2546-8 Am Montag, 10. Mai 2010 bespannt die 44 2546-8 die planmäßigen Hackgutzüge zwischen Nördlingen und dem Holzwerk Rettenmeier bei Wilburgstetten. Es verkehren 2 Zugpaare – 2 Leerzüge von Nördlingen nach Wilburgstetten und zwei beladene Züge nach Wilburgstetten. Jedes Zugpaar besteht aus 10 – 12 Wagen, ein beladener Zug hat eine Last von 800 bis 1.000 t. Die Beladezeit im Holzwerk nutzen wir zu einer Zwischenfahrt mit einem kurzen Fotogüterzug aus älteren Wagen auf einem Stück der Strecke. Anmeldeschluss: 26. April 2010
|
| 12.04.10 |
Wettrennen der Verkehrsmittel auf Pro7 Am 7. April 2010 war ein Kamerateam des Fernsehsenders Pro7 nach Dinkelsbühl gekommen, um für die Serie „Historie Now“ der Wissenssendung Galileo einen Beitrag abzudrehen. In dieser 4-wöchingen Sonderreihe geht es um die bedeutendsten technischen Entwicklungen der letzten 400 Jahre und deren Auswirkung auf das Leben der Menschen. Dazu sollte zwischen den Städten Dinkelsbühl und Feuchtwangen gezeigt werden, wie sich die Reisegeschwindigkeiten zwischen den Jahren 1850 bis 1910 entwickelten und wie die Leistungsfähig die einzelnen Verkehrsmittel seiner Zeit war. Bei dem veranstalteten Wettrennen trat eine Postkutsche der Fahrstalls Igel aus den 1850er Jahren, ein Mercedes aus dem Jahre 1907 (Mercedes Benz Classic) und eine Dampflok des Bayerischen Eisenbahnmuseums Nördlingen gegeneinander an. Der Start war für alle Fahrzeuge am Bahnhof Dinkelsbühl, wobei die Kutsche und das Auto die alte Reichsstraße in Richtung Feuchtwangen befuhren, die Dampflok die 1880 fertig gestellte Eisenbahnlinie zwischen Nördlingen und Dombühl. Das Ziel war für alle der Bahnhof Feuchtwangen, wodurch die Strecken von Ortszentrum zu Ortszentrum führten. Der Ausgang des Rennens war dabei sehr eindeutig – während sich Postkutsche und Auto nach dem Start noch durch den dichten Verkehr der Dinkelsbühler Innenstadt kämpfen mussten, hatte die Dampflok bereits freie Fahrt und konnte einen souveränen Vorsprung herausfahren, den sie bis zur Ankunft in Feuchtwangen halten konnte. Als Zweiter erreicht das Auto den Bahnhofsvorplatz in Feuchtwangen, bevor mit deutlichem Abstand letztlich auch die Kutsche eintraf. Neben der reinen Fahrzeit zeigte sich auch, dass das System Eisenbahn auch bei der beförderten Anzahl an Personen bzw. Menge an Gütern das deutlich effektivere Verkehrsmittel war bzw. heute auch noch ist. Diese Erfahrungen aus der Vergangenheit werden derzeit aber auch wieder für die Zukunft aktuell, in der mittelfristig eine Wiederaufnahme des öffentlichen Personennahverkehrs zwischen Dinkelsbühl und Dombühl angedacht ist. Mit Blick darauf, dass derzeit selbst mit einer historischen Dampflok bereits eine Fahrzeit von nur 12 Minuten für die gut 13 Kilometer lange Strecke möglich ist, bietet sich hier hohes Potenzial für die Gestaltung einer attraktiven Anbindung an S-Bahn von Dombühl nach Nürnberg. Der gedrehte Beitrag wird voraussichtlich am 25. April 2010 um 19.15 Uhr auf Pro7 zu sehen sein.
|
| 09.04.10 | Seenland-Express Nördlingen - Gunzenhausen wieder unterwegs
Seit dem Osterwochenende, 4. + 5. April 2010, ist der Seenland-Express zwischen Nördlingen und Gunzenhausen wieder unterwegs. An diesem Wochenende kamen gleich 3 verschiedene Dampflokomotiven vor den Pendelzügen zum Einsatz. Am Ostersonntag kam die 44 2546 vor den Pendelzügen nach Gunzenhausen zum Einsatz. Dies war der erste Einsatz der 44 2546 vor einem Museumszug, seit ihrer Wiederinbetriebnahme im November 2009. Am Ostermontag waren dann 01 2066 und 52 8168 am Zug. Die 01, die seit diesem Wochenende wieder mit Wagner-Windleitblechen unterwegs ist, bespannte den Morgenzug und die 52 kam am Nachmittag zum Einsatz.
|
| 09.04.10 |
Dampfsaison an Ostern erfolgreich eröffnet Das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen eröffnete am Osterwochenende (2. - 5. April 2010) seine diesjährige Dampfsaison. Zu dieser Veranstaltung konnten die Museumsbahner zahlreiche Besucher auf dem Nördlinger Museumsgelände begrüßen. Auf dem Gelände konnten die Besucher neben den ausgestellten Lokomotiven auch 4 Dampflokomotiven unter Dampf erleben. Neben der Lok 9 "Ries", auf der man eine Ehrenlokführerschein erwerben konnte, waren die 44 2546, 01 2066 und 52 8168 angeheizt. Außerdem wurden Führerstandsmitfahrten auf der Diesellok 332 092 angeboten. Auch für das leibliche Wohl mit so mancher Leckerei war im Buffetwagen durch das Team des Bayerischen Eisenbahnmuseums bestens gesorgt.
|
| 09.04.10 |
01 066 wieder als Altbau-01 unterwegs Nachdem die 01 066 in den letzten Monaten in dem äußeren Erscheinungsbild einer DB 01 aus den 1950er Jahren durch die Lande fuhr, ist sie seit Ostermontag, 5.4.2010, wieder als Altbau-01 unterwegs. Zwischenzeitlich war sie am Karfreitag und Karsamstag als ÜK-Lok im Museum zu sehen. Am Ostersonntag wurden die Wagner-Windleitbleche wieder angebaut, sodass sie am Ostermontag in dem gewohnten Erscheinungsbild als Altbau-01 vor dem Seenland-Express nach Gunzenhausen zum Einsatz kam.
|
| 01.03.10 | Werklok 1 von Krauss-Maffei neu im Bayerischen Eisenbahnmuseum Ende Dezember 2009 konnte das Bayerische Eisenbahnmuseum (BEM) ein weiteres echtes Münchner Kindl in seine Sammlung übernehmen. Die (Werk-)Lok 1 wurde 1965 von Krauss-Maffei mit der Fabriknummer 19271 und der Typenbezeichnung M250B gebaut und wurde jetzt durch das BEM von der Siemens AG Locomotives, Werk München übernommen. Mit dieser Neuerwerbung baut das BEM seine Werkloksammlung weiter aus. 21 Werklokomotiven kann der Verein nun sein Eigen nennen. Mit der Lok 1 von Siemens/Krauss-Maffei kann das Museum eine weitere „echte“ Münchner Lokomotive seinen Besuchern zeigen. Die zweiachsige Lokomotive, die mit Gelenkwellen und Scheibenbremse ausgestattet ist, stellt die moderne Weiterentwicklung der Werkslokomotiven aller deutschen Hersteller in den sechziger Jahren anschaulich dar. Die (Werks-) Lok 1 wurde 1965 in München als erste von neun „Vorratslokomotiven“ vom Typ M250B mit der Fabriknummer 19271 gebaut und sofort für den werksinternen Rangierdienst verwendet. Für den Austausch von Fahrzeugen mit der Deutschen Bundesbahn war sie auch auf DB-Gleisen zugelassen. Nach einem Schaden am Wendegetriebe und nahem Ablauf der Untersuchungsfristen wurde die Lok im Oktober 2008 abgestellt und vorübergehend von der angemieteten 364 569-4 der BayernBahn GmbH abgelöst. Seit November 2009 ist ein Zweiwege-Unimog für den Rangierdienst im Werk München der Siemens AG im Einsatz. Die Lok 1 wurde am 29. Dezember 2009 im Schlepp der 364 569-4 von München nach Nördlingen überführt. Am 6. Januar 2010 anläßlich der Veranstaltung „Eisenbahn in groß und klein“ wurde sie zum ersten Mal den Besuchern gezeigt.
|
| 01.03.10 | Eisenbahn in groß und klein am Drei-Königs-Tag in Nördlingen Das Jahr fing gut an. Am Drei-Königs-Tag, 6. Januar 2010 konnte das Bayerische Eisenbahnmuseum und der Modelleisenbahnclub (MEC) Nördlingen mehrere Hundert Besucher bei der Veranstaltung „Eisenbahn in groß und klein am Drei-Königs-Tag“ im Nördlinger
|
| 18.12.09 |
Münchner Winterfahrten 2009: Auch 2009 fanden wieder die Fahrten des Bayerischen Eisenbahnmuseums in München statt. Am zweiten und dritten Advent zog die Schnellzuglok 01 066 ihre Garnitur aus historischen Schnellzugwagen durch die Landeshauptstadt. Vom 07. bis 11. Dezember waren die Stadtrundfahrten wieder für die Kindergärten und Schulen in München reserviert – Hunderte kleiner Kinder waren begeistert von der großen Dampflok und dem Nikolaus, der durch den Zug ging. Die am 12.12. angebotene Fernfahrt führte den Zug schließlich wieder nach Salzburg, während der Fahrt durch das verschneite Voralpenland zeigte die Lok wieder ihre Leistungsfähigkeit vor den acht Wagen.
|
| 18.12.09 |
Nikolausfahrten ins Fränkische Seenland Traditionsgemäß fanden am 2. Adventsonntag die Nikolausfahrten ab Nördlingen statt. Am 6. Dezember 2009 war 52 8168 mit Nikolauszügen zwischen Nördlingen und Gunzenhausen unterwegs. Die Fahrten waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht. Die Fotos zeigen die Züge bei der Ausfahrt aus Nördlingen, vor Oettingen und bei Hainsfahrt.
|
| 27.12.09 |
Drei Sonntagsdienste für den Schienenbus Zwischen der Stadt Dinkelsbühl und unserer Betriebsgesellschaft BayernBahn waren für die Adventssonntage Pendelfahrten zwischen Dombühl und Dinkelsbühl vereinbart worden. An allen drei Adventssonntagen verkehrten vier Zugpaare zwischen Dombühl und Dinkelsbühl. Zwei davon in der Mittagszeit mit Anschluss aus Richtung Nürnberg und zwei am späten Nachmittag mit Anschluss in Richtung Nürnberg. Die Übergangszeit in Dombühl musste dabei großzügig bemessen werden, da der Zugang zum Bahnsteig von Gleis 4 seit einigen Jahren eingeschränkt ist. Während am ersten Advents-Wochenende die Fahrten nur sehr verhalten angenommen wurden, stieg die Zahl der Fahrgäste an den folgenden Wochenenden deutlich an. Der allein fahrende Schienenbus war aber für alle Züge ausreichend. Auch bei den Eisenbahnfans fanden die Fahrten durchaus Beachtung. Neben etlichen Fotografen kamen auch Eisenbahnfreunde, um die Strecke einmal durchgehend befahren zu können. + |
| 4.12.09 |
Jahresprogramm 2010 |
| 5.12.09 |
38 3199 zu Gast im Bayerischen Eisenbahnmuseum Am Samstag, 5. Dezember 2009 war die 38 3199 (Süddeutsches Eisenbahnmuseum Heilbronn) im Bayerischen Eisenbahnmuseum zu Gast. Sie ist mit einem Sonderzug von Heilbronn über die Romantische Schiene (Dombühl – Dinkelsbühl – Nördlingen) nach Nördlingen gekommen. Im Bayerischen Eisenbahnmuseum wurde die Wasservorräte ergänzt und die Lokomotive gedreht.
|
| 26.11.09 |
Lastprobefahrten 44 546
|
| 26.11.09 |
44 546 kehrt eindrucksvoll in die Museumslandschaft zurück Dass die Baureihe 44 zu den Lieblingen der Gemeinde der Eisenbahnfreunde gehört ist ein offenes Geheimnis. Weihnachten steht vor der Tür und mal ehrlich gefragt: Was ist schöner, die Überraschung oder die Vorankündigung bei der man nur noch abwarten muss bis sie sich erfüllt? Das Bayerische Eisenbahnmuseum (BEM) ist von Ersteren überzeugt und hin und wieder für eine Überraschung gut. Die 44 546 kehrte am 23. November 2009 eindrucksvoll in die Museumslandschaft zurück. Der Zeitpunkt und Anlass für die Wiederinbetriebnahme der 44 546 konnte nicht besser gewählt sein. Nächstes Jahr wird die Eisenbahn 175 Jahre alt. Das ist ein Anlass, sich wieder einmal an Herrn Horst Troche, den Vater des 150 jährigen Jubiläums zu erinnern, der zusammen mit vielen Mitstreitern der Deutschen Bundesbahn 1985 alles geben hat um das 150 Jährige Jubiläum der Bahn in Deutschland zu einer unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Außerdem möchte die Eigentümergemeinschaft der 44 546 mit der Betriebsfähigkeit der Lok bei allen BEM-Mitgliedern für die in allen Vereinsbereichen geleisteten Arbeiten bedanken. Die Wiederinbetriebnahme einer Lok beginnt eigentlich schon mit der Art und Weise ihrer Abstellung. Alle Versäumnisse und Unterschätzungen der sich bildenden Stillstandschäden werden sich in zu investierenden Geldern und Arbeitszeit rächen. Die 44 546 war stets in tadellosen Zustand gehalten worden. In kleinen Schritten wurde die erforderliche Hauptuntersuchung der Lokomotive durch die Eigentümergemeinschaft in den letzten Jahren vorbereitet. Nach der Begutachtung des Kessel durch den Sachverständigen war es am Wochenende 8. / 9. August 2009 soweit, die Lok wurde angeheizt, die Zylinder ausgeblasen und nach 15 Jahren setzte sich der Jumbo wieder mit eigener Kraft in Bewegung. Im September 2009 wurde der 44 546 die technische Sicherheit bescheinigt. Bei den Märklintagen sorgte die Lok sicher für Verblüffung aber ihre Dampfmaschine war noch nicht eingestellt und damit auch eine Zurückhaltung angesagt. Märklin hat sich die 44er gewünscht und das BEM hat alles getan um diesem Wunsch zu entsprechen. Am Samstag den 21. November 2009 fand unter lautem und teilweise auch recht schief klingendem Getöse das Indizieren der Dampfmaschine mit dem vereinseigenen, elektronischen Indiziergerät statt bis der maximal mögliche Dreizylindertakt zu vernehmen war. Ja, jetzt klingt das Schwergewicht wieder so wie es klingen sollte. Der Sonntag wurde zu Nacharbeiten und der Vorbereitung der Lastprobefahrt genutzt. Es ist nahe liegend, dass sich die schweren dieselbespannten Holzhackschnitzelzüge auf der Dinkelsbühler Berg- und Talbahn für eine Lastprobe regelrecht anbieten. Mit Holzhackschnitzel beladene Züge klingen nicht nach großer Last, aber auf der Nebenbahn von Nördlingen nach Wilburgstetten mit entsprechenden Steigungen über 10 ‰ wurde die Leistung der 44 546 durchaus gefordert Nachdem 44 546 zwei knapp 1000 t schwere Züge befördert hat kann das BEM mit dem Nachweis der Leistungsfähigkeit der Lok guten Gewissens die Betriebsfähigkeit der 44er vermelden.. Über Winter wird der Jumbo neben Nach- und Farbarbeiten mit Indusi und Zugbahnfunk ausgerüstet um 2010 uneingeschränkt für Veranstaltungen zur Verfügung zu stehen.
|
| 26.11.09 |
Indizieren der 44 546
Ein wichtiger Schritt zur Wiederinbetriebnahme der 44 546 waren die am 21. November 2009 im Bahnhof Nördlingen durchgeführten Indizierfahrten. Hintergrund dazu ist, dass die Lokomotive in der ehemaligen DDR zuletzt nur noch als selbstfahrende Heizlok eingesetzt wurde und dazu 1987 das Wartungsintensive Innentriebwerk ausgebaut wurde. Nach dem Erwerb der Maschine für das Bayerisches Eisenbahnmuseum Anfang der 1990er Jahre, wurde die Lokomotive in Meiningen unter Verwendung von Teilen der 44 350 wieder komplettiert, jedoch aufgrund von fehlenden Kesselfristen nicht indiziert. Dies konnte jetzt nach fast 20 Jahren durch das Team des Bayerischen Eisenbahnmuseums in Eigenregie nachgeholt werden. Um das Indizieren überhaupt selbst durchführen zu können, wurde im Rahmen einer Diplomarbeit ein Messsystem entwickelt, mit dem die sogenannten Indikatordiagramme mittels elektronischen Sensoren für Druck und Kolbenweg via Laptop aufgezeichnet und dargestellt werden können. Denn nur so war es auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten überhaupt möglich, der Maschine ihren markanten 44er Dreischlag wiederzugeben. Außerdem wurden natürlich in den vergangen Wochen die Schieber ausgebaut und sowohl die äußere, als auch die innere Steuerung auf deren Maßhaltigkeit überprüft bzw. im Rahmen der Möglichkeiten entsprechend berichtigt. Hauptproblem war dabei, dass die Maße der Gegenkurbeln falsch waren, was jetzt natürlich eine entsprechende Winkelabweichung mit sich brachte. Nach etwa 6 Stunden und insgesamt 10 Messfahrten, die aus Fahren, Auswerten und Verstellen bestanden, waren alle Beteiligten zufrieden und es konnten die neuen Körnerpunkte an den Schieberstangen eingeschlagen werden. Das abgebildete Diagramm (linker Zylinder, 30% Füllung, Rückwärtsfahrt) zeigt in der oberen Hälfte die Druck- und Wegsignale über der Zeit „t“, sowie im unteren Teil die beiden Drucksignale über dem Kolbenweg „s“. Unter dem Strich zeigt diese Umsetzung und Durchführung einmal mehr, wie viel man erreichen kann, wenn man sich mit Teamgeist, Ausdauer und etwas Mut an eine Sache heranwagt. Dabei bleibt zu hoffen, dass auch in Zukunft die Faszination für die Technik von einst erhalten bleibt und wir auch in den nächsten 40 Jahren noch vielen Lokomotiven das „Laufen“ wieder lernen dürfen.
|
| 14.11.09 | „Reisen wie vor 50 Jahren“ - 20. bis 27. September 2009 - Impressionen vom Plandampf
|
| 14.11.09 | 3. Rieser Traktoren- und Schleppertreffen im Eisenbahnmuseum Nördlingen
Am Sonntag, 13. September 2009 fand im Bayerischen Eisenbahnmuseum Nördlingen das „3. Rieser Traktoren- und Schleppertreffen im Eisenbahnmuseum Nördlingen“ statt. Die Museumsbahner konnten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schlepperfreunde mit ihren Schleppern im Nördlinger Eisenbahnmuseum begrüßen.
|
| 14.11.09 |
Bayerisches Eisenbahnmuseum beim Jubiläum 35 Jahre Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte Am Samstag, 3. Oktober 2009 fand unsere Sonderfahrt zum Lokpark Ampflwang nach Österreich statt. Die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG), sehr eng mit dem Bayerischen Eisenbahnmuseum (BEM) befreundet, feierte ihr 35-jähriges Bestehen. Die Fahrt war der Gegenbesuch des BEM in Österreich nachdem die ÖGEG dieses Jahr im Juni ebenfalls mit einem Sonderzug Nördlingen besucht hatte um bei uns 40 Jahre BEM mitzufeiern. Kurz nach 6 Uhr startete die Dampfzugfahrt in Nördlingen. Die P8 (638 1301) der ÖGEG die an diesem Tag ihre Heimreise antrat, durfte neben einem ÖGEG Zugbegleitwagen 4 4-Achser des BEM befördern (2x 2.Klasse, 1x 1.Klasse, Speisewagen). Nach Sonnenaufgang begann ein herrlicher Herbsttag mit Bilderbuchwetter. Die P8 beförderte unseren Dampfzug im Personenzugtempo planmäßig bis München-Laim. Dort war erst mal Wasserfassen angesagt. Während der Tender aus dem Hydrant wieder aufgefüllt wurde, setzte sich die 139 von Locomotion an das Zugende zur Verstärkung und um am Abend den Zug alleine wieder nach Nördlingen zurückzubringen. Über München-Ost und Rosenheim wo die letzten Fahrgäste zustiegen ging es weiter nach Salzburg und von dort aus in Richtung Timelkam. Dort wurde unser Zug dann noch ergänzt mit einer Diesellok 2050 der Museumsbahn Timelkam - Ampflwang. Mit allen 3 Traktionsarten ausgerüstet (die 139 hatte jedoch jetzt Pause) ging es dann über die sehr reizvolle Museumsbahnstrecke nach Ampflwang. Am Ziel angekommen, hatten unsere Fahrgäste nun ca. 2 Stunden Zeit die Dampflokparade und das Bergbau- und Eisenbahnmuseum zu besichtigen. Die Fahrzeugsammlung der ÖGEG beeindruckte mit vielen betriebsfähigen Lokomotiven in einem TOP-Zustand (P8, G10, ......). Ein weiteres Highlight war der Ausblick von der Aussichtsterrasse des Museumsturms auf das Lokparkgelände. Kurz nach 16.00 Uhr startete dann planmäßig unsere Heimfahrt. Bis wir in Timelkam wieder unter Fahrdraht waren mit der Diesellok 2050 und anschliessend war die 139 alleine dran und durfte ihre Leistung frei entfalten. Dies ermöglichte dann auch einen schnelleren Rückfahrplan mit Hg 110 km/h. Unsere Fahrgäste waren alle sehr begeistert von der Fahrt und dem Lokpark und die meisten genossen die letzten Sonnnenstunden dieses schönen Tages im Speisewagen oder einfach am offenen Fenster. Viele planten dabei bereits ihre nächste Teilnahme an Sonderfahrten des BEM. Da es keinerlei technische Probleme gab, war unser Zug sogar etwas früher als geplant wieder zurück in Nördlingen.
|
| 14.11.09 | Bayerisches Eisenba hnmuseum bei Jubiläum „150 Jahre Märklin” in Göppingen
Am Freitag, 18. September 2009 machte sich ein bunter „Sonderzug“ bestehend aus verschiedensten Lokomotiven und Wagen des Bayerischen Eisenbahnmuseums (BEM) von Nördlingen aus auf den Weg nach Göppingen. Anlass für die Überführungsfahrt war das Jubiläum „150 Jahre Märklin”, das vom 19. – 20. September 2009 gefeiert wurde. Im Bahnhof Göppingen sowie auf dem Gelände der Gleisbaufirma Leonhard Weiss waren an beiden Tagen viele große Vorbilder der Märklin Modelle ausgestellt oder im Betrieb zu sehen. Den mit Abstand größten Teil der Originalfahrzeuge stellte dabei das BEM Nördlingen zur Verfügung. Die mehreren Tausend Besucher der Märklin-Tage konnten die Großdampflokomotiven 41 1150, 44 546, 50 0072, 52 8168, die alle unter Dampf waren, bewundern. Mit dem historischen Schienenbus VT 98 9522 fanden an beiden Tagen 50 Pendelfahrten mit 7000 Fahrgästen zwischen dem Bahnhof Göppingen und dem Leonhard Weiss Gelände statt. Ein weiterer Höhepunkt an beiden Tagen waren Dampfzugfahrten über die Geislinger Steige nach Amstetten. welche die beiden Dampfloks 50 0072 als Vorspannlok und 52 8168 als Zuglok bespannten und dabei ihre Leistungsfähigkeit zeigten. Weitere Diesel- und Elektrolokomotiven des BEM waren auf dem Leonhard Weiss Gelände ausgestellt. Neben dem Fahrbetrieb und der Fahrzeugschau hatte das Bayerische Eisenbahnmuseum auch 2 Infostände in Göppingen. Hier konnten sich die Besucher über das Nördlinger Eisenbahnmuseum, die Stadt Nördlingen mit ihren Sehenswürdigkeiten sowie die Ferienregion Donau-Ries und der Romantischen Straße informieren.
|
| 14.11.09 |
Dampf trifft Kies Im Rahmen der Plandampfveranstaltung „Dampf trifft Kies“ kehrte 41 1150 im Oktober 2009 wieder in ihre alte Heimat Thüringen zurück, um dort planmäßige Güterzüge zusammen mit 41 1144 und 52 8079 zwischen Eisenach und Meiningen zu bespannen. Ausgangspunkt der 3-tägigen Veranstaltung war das BW Eisenach, in dem auch die Lokomotiven mit Wasser und Kohle versorgt wurden. Bei den Umläufen wurde vorwiegend Stammholz, Schotter und Stahlschrott transportiert, was sowohl für ansprechende Zuggarnituren, als auch für ausreichende Anhängelast sorgte. Dabei wurden von der 41 1150 bis zu 900t alleine bespannt bzw. mit Vorspann- und Schiebelok bis zu 2500t traktioniert.
|
| 14.11.09 | Impressionen der diesjährigen Ferien- und Herbstdampftage
|
| 14.11.09 | 100 Jahre Eisenbahn im Mindeltal
Aus diesem Anlass fanden am Sonntag, 27. September 2009 Pendelfahrten zwischen Pfaffenhausen und Mindelheim statt. Vor den Pendelzügen kamen die Dampflokomotive 50 0072 und die Diesellokomotive V 100 1365 zum Einsatz.
|
| 14.11.09 | Bayerisches Eisenbahnmuseum bei Jubiläum „150 Jahre Märklin” in Göppingen
Am Freitag, 18. September 2009 machte sich ein bunter „Sonderzug“ bestehend aus verschiedensten Lokomotiven und Wagen des Bayerischen Eisenbahnmuseums (BEM) von Nördlingen aus auf den Weg nach Göppingen. Anlass für die Überführungsfahrt war das Jubiläum „150 Jahre Märklin”, das vom 19. – 20. September 2009 gefeiert wurde. Im Bahnhof Göppingen sowie auf dem Gelände der Gleisbaufirma Leonhard Weiss waren an beiden Tagen viele große Vorbilder der Märklin Modelle ausgestellt oder im Betrieb zu sehen. Den mit Abstand größten Teil der Originalfahrzeuge stellte dabei das BEM Nördlingen zur Verfügung. Die mehreren Tausend Besucher der Märklin-Tage konnten die Großdampflokomotiven 41 1150, 44 546, 50 0072, 52 8168, die alle unter Dampf waren, bewundern. Mit dem historischen Schienenbus VT 98 9522 fanden an beiden Tagen 50 Pendelfahrten mit 7000 Fahrgästen zwischen dem Bahnhof Göppingen und dem Leonhard Weiss Gelände statt. Ein weiterer Höhepunkt an beiden Tagen waren Dampfzugfahrten über die Geislinger Steige nach Amstetten. welche die beiden Dampfloks 50 0072 als Vorspannlok und 52 8168 als Zuglok bespannten und dabei ihre Leistungsfähigkeit zeigten. Weitere Diesel- und Elektrolokomotiven des BEM waren auf dem Leonhard Weiss Gelände ausgestellt. Neben dem Fahrbetrieb und der Fahrzeugschau hatte das Bayerische Eisenbahnmuseum auch 2 Infostände in Göppingen. Hier konnten sich die Besucher über das Nördlinger Eisenbahnmuseum, die Stadt Nördlingen mit ihren Sehenswürdigkeiten sowie die Ferienregion Donau-Ries und der Romantischen Straße informieren. |
| 14.11.09 | Wiederinbetriebnahme 41 1150
Wie bereits berichtet gingen die Arbeiten an unserer 41 1150 im Juli und August diesen Jahres zügig voran, sodass wie geplant im Rahmen der Augustdampftagen ein erster Komponententest mit Fremddampf durchgeführt werden konnte. Hierbei wurden letzte Undichtigkeiten beseitigt, sowie die vielen aufgearbeiteten Anbauteile auf deren Funktion geprüft. Das Ergebnis war dabei sehr zufrieden stellend, sodass die gemeinsame Warmprobe von 41 1150 und 44 546 für den 30.8.09 angesetzt werden konnte.
|
| 14.11.09 | 01 066 im äußeren Erscheinungsbild einer DB 01
Auf Wunsch des Kunden wurde für den Plandampf in Pfalz das äußere Erscheinungsbild unserer 01 066 dem einer DB 01 aus den 1950er Jahren nachempfunden. Konkretes Vorbild ist eine Aufnahme der 01 015 Anfang der 1950er Jahre, bei der die „Witte-Bleche“ montiert waren, die Pumpen jedoch noch vorne in den Rauchkammernischen saßen. Der Umbau ist natürlich befristet. Die Lokomotive wird ihre großen „Wagner-Bleche“ zeitnah zurückbekommen.
|
| 3.10.09 | Fahrtenprogramm Herbst 2009 |
| 8.8.09 | 41 1150
An unserer 41 1150 konnten mit der erfolgreich durchgeführten Wasserdruckprobe (1,3 facher Betriebsdruck, d.h. 20,8bar) Anfang Juli die eigentlichen Arbeiten am Kessel abgeschlossen werden. Wie schon berichtet wurden im Rahmen der Hauptausbesserung 350 Gelenkstehbolzen und 600 Stabstehbolzen gewechselt, sowie in den Bereichen Verbrennungskammer und Stiefelknecht neue Feuerbüchsbleche eingesetzt. Der Zusammenbau der Lokomotive geht seither gut voran. So konnte nach der Montage der gesamten Kesselverkleidung bereits am ersten Augustwochenende das Führerhaus wieder aufgesetzt werden und die unzähligen Dampf-, Schmier- und Luftleitungen angebaut werden. Die derzeitige Planung sieht vor, am vorletzten Augustwochenende einen Komponententest mit Fremddampf durchzuführend, sodass zu den Augustdampftagen das erste Probeheizen, sowie die Warmprobe mit dem Kesselsachverständingen durchgeführt werden kann. An dieser Stelle möchten wir noch mal alle Interessierten dazu ermutigen, sich für eine aktive Mitgliedschaft in unserem Verein zu entscheiden. Gerade die anstehenden Arbeiten an der 41er erfordern größtenteils keine großen Vorkenntnisse aus dem Bereich der Dampfloktechnik und können trotzdem einen breiten Einblick in den Aufbau und die Funktion der Dampflokomotive bieten.
|
| 18.7.09 | Sommerferien im Bayerischen Eisenbahnmuseum
|
| 18.7.09 | Oldtimertreffen im Eisenbahnmuseum
Auch in diesem Jahr fand wieder unser Young- und Oldtimertreffen statt. Einen wahren Besucheransturm erlebte am 14. Juli 2009die Oldtimer-Ausstellung auf unserem Gelände. Hunderte von Besuchern interessierten sich für die über 100 historischen Fahrzeuge. Das Angebot reichte von einer BMW Dixi aus dem Jahr 1929 über einen Ford Typ Roadster aus dem Jahr 1931 bis zum Opel Manta. Außerdem gab es eine Vielzahl an historischen Motorrädern zu bewundern.
|
| 18.7.09 | Sonderfahrt für eine Lokfabrik
In vielen größeren Firmen gibt es ein „betriebliches Vorschlagswesen“, das ist bei der Siemens AG nicht anders. Wenn Mitarbeiter ein Verbesserungspotential erkennen und melden profitiert die Firma und darum wird so etwas auch prämiert. Beim Siemens Locomotives-Werk in München Allach denkt man sich jedes Jahr einen besonderen Ausflug für die Mitarbeiter aus, die belohnt werden sollen. Dieses Jahr wurde eine Dampfzugfahrt ausgesucht und bei der BayernBahn GmbH bestellt. So wurde am Donnerstag, den 9. Juli 2009 die Schnellzuglokomotive 03 2295 mit vier Wagen (Speisewagen WRg, Gesellschaftswagen WGüe und zwei Mitteleinstiegswagen Byl) von Nördlingen nach München in Marsch gesetzt. Am anderen Ende wurde die V 100 1365 mitgenommen, da so das Umsetzen in Ingolstadt beschleunigt werden konnte und kein zeitraubendes Wasserfassen erforderlich war. Leider verzögerte eine Sperrung der südlichen Ausfahrt im Bahnhof Donauwörth die Weiterfahrt des Leerzuges um eine Stunde, diese Verspätung ließ sich kaum mehr reduzieren. Da nach dem Ausbau der Strecke (Ingolstadt –) Dachau – München nur noch an den Gleisen für die S-Bahn Bahnsteige vorhanden sind, musste der Sonderzug zwischen den 20-Minutentakt durchgefädelt werden. Da gab es große Augen, nicht nur bei den in Allach wartenden Siemens-Mitarbeitern, sondern erst recht bei den Fahrgästen der S-Bahn. Nach dem Einsteigen der Fahrgäste fuhr der Zug weiter über München-Laim, Holzkirchen und die anschließende Mangfalltalbahn nach Rosenheim. Dabei wurden die Fahrgäste nicht nur mit der Aussicht auf die Berge bei schönem Wetter, sondern auch kulinarisch im Speisewagen verwöhnt. Durch die Verspätung wurde nach Rücksprache mit dem Kunden in Rosenheim auf den Wechsel der Lokomotiven und die Dreiecksfahrt der 03 verzichtet. Damit blieb Gelegenheit für ein Gruppenfoto vor der Lok und Ansprache des Leiters vom Lokomotivwerk München. Die Rückfahrt verlief relativ unspektakulär über die Hauptstrecke Rosenheim – Grafing – München. Aufgrund des Anblicks der führenden V 100, blieben lediglich einige enttäuschte Fotografen zurück. Nachdem alle Fahrgäste in München ausgestiegen waren, wurde sofort die Rückfahrt nach Nördlingen angetreten, die ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse verlief. Die Fahrgäste des Sonderzugs wie auch die Besteller waren alle begeistert über das gebotene Erlebnis und den gebotenen Service.
|
| 18.7.09 | 150 Jahre Ansbach - Gunzenhausen
Am 1.7.1859 wurde die 27,7 km lange Strecke Ansbach – Gunzenhausen feierlich eröffnet. Aus diesem Anlass fand am 5. Juli 2009 im Bahnhof Ansbach ein Bahnhofsfest statt. Hauptattraktion war ein Dampfzug des Bayerischen Eisenbahnmuseums, den man im Bahnhof Ansbach und während einer Sonderfahrt nach Gunzenhausen bestaunen konnte.
|
| 25.6.09 | Religionalexpress fuhr nach Wallerstein - Mitfahr-Gottesdienst mit historischem Zug
Das Evangelische Jugendwerk Donau-Ries ließ Jugendliche am Sonntag, 28. Juni 2009 einen Gottesdienst der ganz anderen Art erleben. Pünktlich um 18 Uhr hieß am Nördlinger Bahnhof „Achtung, Achtung, alles Einsteigen der Religionalexpress fährt ab“. Als der Gottesdienst durch die Trillerpfeife des Schaffners eröffnet wurde, wurden die Gottesdienstbesucher zur Reisegesellschaft. Anfangs waren die jugendlichen Teilnehmer auf dem Bahnsteig des Nördlinger Bahnhofs versammelt. Nach einem Lied zur Einstimmung stiegen sie in den Religionalexpress des Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. und die "Gottesdienst-Fahrt begann". Im Zug führten die Moderatoren per Lautsprecheranlage durchs Programm. Bei sehr gemütlicher Fahrgeschwindigkeit, welche sich ständig unterhalb von 30 km/h bewegte, konnte man jedes Detail an der Strecke wahrnehmen und erleben. An vielen Stellen entlang der Strecke wurde vom Moderator ein Bezug zum eigenen Lebensverlauf hergestellt und so zum Nachdenken angeregt. Nach ca. 15 Minuten Fahrzeit in Wallerstein angekommen wurde der Religionalexpress bereits mit Musik begrüßt. Vor der alten Güterhalle war ein Altar aufgebaut und 2 Pfarrer begrüßten die Gottesdienstteilnehmer, welche im Zug bleiben durften in verschiedenen Sprachen. Nach Ansprache, Gebet und Gesang gab es für alle Teilnehmer noch einen kleinen Imbiss bevor die Rückfahrt nach Nördlingen begann. Auf dem Weg nach Nördlingen gab es dann nochmals Gelegenheit über das Eine oder Andere nachzudenken. Spannend wurde es nochmals, als der Zug am Einfahrsignal des Bahnhofs Nördlingen halten musste. "Nun ist unsere Weiterfahrt vom Zutun anderer Menschen abhängig und liegt nicht mehr in unserer Hand" wurde mitgeteilt und alle schauten gespannt aus den Fenstern auf das Einfahrsignal. Schließlich ging es weiter und die Fahrt endete gegen 19 Uhr an derselben Stelle wo sie begann. Am Bahnsteig gab es zum Abschluss noch Getränke. Die Veranstalter bedankten sich bei den Sponsoren, dem Reisebüro Grimmer und der Ankerbrauerei Nördlingen sowie bei dem Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. für die gelungene Veranstaltung.
|
| 25.6.09 | „60 Jahre PIKO“ - Sonderzug der Ulmer Eisenbahnfreunde mit 03 2295
Am 20. Juni 2009 bespannte unsere 03 2295 (Borsig; 1937) den Sonderzug der Ulmer Eisenbahnfreunde (UEF) von Stuttgart über Nürnberg nach Sonneberg. Anlass zu dieser Fahrt waren „60 Jahre PIKO“, was der Modellbahnhersteller mit einem "Tag der Offenen Tür“ gebührend feierte. Für Lok und Personal ging es bereits am frühen Samstagmorgen Lz von Nördlingen nach Dombühl, um sich dort vor den bis dahin mit einer E-Lok der Baureihe 139 bespannten Sonderzug zu setzen. Nach einer Scheineinfahrt für die zahlreich mitgereisten Fotofreunde ging es pünktlich um 9:19 Uhr weiter in Richtung Nürnberg bzw. Bamberg. Der dortige Wasserhalt verlief dank dem Einsatz der Feuerwehr ohne Probleme, sodass auch hier wieder pünktlich abgefahren werden konnte. Auf dem letzten Teilstück über Coburg war die Einfahrt in den Bahnhof Sonneberg das akustische Highlight. Mit 8 Schnellzugwägen am Haken hatte die 03 in der Steigung und dem engen Bogen sichtlich ihre Mühen, was ihr aber bei 15 bar im Schieberkasten und bis zu 50% Füllung zu einem imposanten Auftritt verhalf. Während des rund dreistündigen Aufenthalts konnten die Fahrgäste neben dem Werksgelände von PIKO auch die Sonneberger Altstadt besichtigen. Außerdem ließ der Bahnhofsbereich durch die drei weiteren Sonderzüge aus Ilmenau, Hofheim und Leipzig keine Langeweile aufkommen. Um 17 Uhr ging es dann wieder in Richtung Nürnberg, wobei die Dampflok bis Nürnberg aufgrund fehlender Drehscheibe rückwärts am Zugschluss laufen musste. Dafür konnte aber das anschließende Stück bis Ansbach wieder mit der Dampflok voraus gefahren werden, wobei sich unsere 03 in der Steigung bis kurz vor Ansbach wieder entsprechend Gehör verschaffen konnte. In Ansbach ging unsere 03 dann planmäßig vom Zug und trat die Heimreise nach Nördlingen via Gunzenhausen an.
|
| 25.6.09 | 50 0072 wieder unter Dampf
Dem Bayerischen Eisenbahnmuseum ist es wieder einmal gelungen die Fachwelt zu überraschen. Am 40-jährigen Jubiläum des BEM war die 50 0072 zum ersten Mal wieder vom 11. – 14. Juni 2009 im Einsatz. Die 50 0072 wurde 1939 als 50 481 bei Krauss-Maffei in München gebaut (Fabriknummer 15832), erhielt 1957 einen Reko-Kessel und wurde in 50 3502 umgezeichnet. Als letzte Lok der Baureihe 50 wurde sie im Jahr 1971 auf Ölfeuerung umgebaut und bekam die Nummer 50 0072. Anfang 1991 konnte das BEM sie erwerben. Am 21. Mai 1991 wurde sie von Meiningen via Probstzella und Nürnberg nach Nördlingen überführt und fortan im Museumsverkehr eingesetzt. Die 50 0072 ist heute die einzige, original erhaltene, ölgefeuerte Dampflok der Baureihe 50. Im November 2006 fanden die Einsätze durch den Fristablauf ein vorläufiges Ende. Gleich nach Ablauf der Untersuchungsfristen begannen in der Nördlinger Museumswerkstatt die Arbeiten für eine neuerliche Hauptuntersuchung (HU). Anfangs wurden die Arbeiten, da für die HU kein fester Fertigstellungstermin festgelegt war, so erledigt, wie es die anderen Betriebsmaschinen des Vereins zugelassen haben. Nachdem sich im März 2009 abzeichnete, dass die extern vergebenen Schweißarbeiten an der 41 1150 nicht bis zum Jubiläum abgeschlossen werden können, arbeiteten die Mitglieder des BEM verstärkt an der 50 0072. So konnte bereits am 11. April 2009 die Wasserdruckprobe erfolgreich durchgeführt werden. Auch die Ultraschalluntersuchung der Achsen blieb ohne negativen Befund. Nach Ostern wurde dann der Stehkessel neu isoliert, die abgebaute Kesselverkleidung wieder angebracht und die Aufarbeitung der Pumpen und Armaturen abgeschlossen. Nachdem die Ausmauerung der Feuerbüchse durch die Mitglieder des BEM eingebaut und die Luftbehälter geprüft wurden, konnte die 50.0 am 6. Juni 2009 zum ersten Mal angeheizt und die Zylinder ausgeblasen werden. Am Folgetag wurden die Schieber eingebaut. Am 8. Juni 2009 stand die Kesselabnahme bevor, die die 50 0072 mit Erfolg bewältigte. Während des Jubiläums „40 Jahre BEM“ legte die 50 0072 etwa 900 km zurück, wobei keine Schäden an der Maschine auftraten. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme folgen nun noch in den nächsten Monaten einige optische Arbeiten an der 50 0072.
|
| 19.6.09 | 40 Jahre Bayerisches Eisenbahnmuseum - Großer Andrang im Nördlinger Eisenbahnmuseum
Mit einer gelungenen Veranstaltung feierte das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen sein 40-jähriges Jubiläum. Im ehemaligen Bahnbetriebswerk Nördlingen waren bis zu 25 Dampflokomotiven versammelt, neun davon in Betrieb. Zusammen mit den zahlreichen Sonderzügen wurde der gesamte Bahnhof wieder zum Leben erweckt und die Besucher konnten eine tolle Eisenbahnatmosphäre genießen. Die Züge fuhren mit immer wieder wechselnde Dampflokomotiven nach Dinkelsbühl, Gunzenhausen und Donauwörth. Außerdem konnte der Verein Gastsonderzüge aus Salzburg, Amstetten, Nürnberg, Ingolstadt und Augsburg in Nördlingen begrüßen. Auch im Eisenbahnmuseum boten die Mitglieder des Jubelvereins ein kurzweiliges Programm an. So konnten die zahlreichen Besucher verschiedene Lokomotiven auf der Drehscheibe bewundern, einen Ehrenlokführerschein auf Lok „Ries“ erwerben, auf dem Führerstand einer Diesellok mitfahren, den Lokmannschaften bei der Restaurierung ihrer Dampflokomotiven über die Schulter schauen oder an einer fachkundigen Führung durch die Fahrzeugsammlung teilnehmen. Für die kleinen Besucher gab es eine Spielecke und einen Malwettbewerb. Neben der Fahrzeugschau im Eisenbahnmuseum war auch eine Sonderschau im ehemaligen Nördlinger Güterbahnhof vorbereitet worden, bei der u.a. die Elloks 103 136, E 10 005 und E 94 192 sowie diverse Dieselloks und Baufahrzeuge zu besichtigen waren. Auch an die Modellbahnfans hatte der Verein gedacht. Sie konnten an einer Modellbahnbörse im Lokschuppen so manches Schnäppchen für die heimische Modellbahn erwerben und sich Anregungen bei Betrachten der Modellbahnanlage des MEC Nördlingen holen. Mehrere tausend Besucher konnte das Bayerische Eisenbahnmuseum begrüßen, die ein tolles Eisenbahnfest erlebten. Viele zeigten sich begeistert von der gebotenen Veranstaltung, wie durch zahlreiche Bekundungen im Internet und gegenüber den Mitarbeitern des Eisenbahnmuseums bekannt wurde.
Weitere Bilder von unserer Jubiläumsfeier finden Sie hier. |
| 18.6.09 | Festakt mit Oberbürgermeister und Landrat zum 40 jährigen Jubiläum
Am Dienstag, 9. Juni 2009 fand anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Bayerischen Eisenbahnmuseums ein Festakt im Eisenbahnmuseum statt, an dem Vertreter aus Politik und Wirtschaft teilnahmen. U.a. konnte der Vorsitzende des Verein, Ekkehard Böhnlein, Oberbürgermeister Hermann Faul und Bürgermeister Helmut Guckert der Stadt Nördlingen, Landrat Stefan Rößle, die Bundestagsabgeordnete Gabriele Fograscher und die Bürgermeister der Gemeinden und Städte, die entlang der Museumsstrecken nach Feuchtwangen und Gunzenhausen liegen, im Nördlinger Eisenbahnmuseum begrüßen. Oberbürgermeister Herrmann Faul und Landrat Stefan Rössle betonten in ihren Grußworten die Bedeutung des Eisenbahnmuseums als Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt und zeigten sich beeindruckt über die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Dass Nördlingen auf eine 160-jährige Eisenbahngeschichte zurückblicken kann sowie eine Eisenbahnerstadt war und ist, berichtete der Stadtarchivar und Stadtheimatpfleger der Stadt Nördlingen, Dr. Wilfried Sponsel. Er trug die Geschichte des Bahnhofs Nördlingen in einem unterhaltsamen Referat vor. Ekkehard Böhnlein, erzählte den Anwesenden die Geschichte des heute als Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V. bekannten Vereins. Er wurde am 15. Juni 1969 mit München dem Ziel gegründet, Dampflokomotiven der Nachwelt zu erhalten. Im Herbst 1985 zog der Verein von München in das Bahnbetriebswerk Nördlingen um. Auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks waren noch der 15-ständige Rundlokschuppen, die Drehscheibe, Lokbehandlungsanlagen, ein zweiständiger Rechteckschuppen und der Wasserturm vorhanden. Seitdem ist das Bahnbetriebswerk Nördlingen ein öffentlich zugängliches Eisenbahnmuseum, welches durch den Verein ehrenamtlich betrieben wird. In jahrelanger Aufbauarbeit wurde die Infrastruktur wieder weitgehend hergestellt und instandgesetzt, um die imposante Fahrzeugsammlung zu beheimaten und dem Publikum auch vorführen zu können.
|
| 4.6.09 |
Pfingstfahrbetrieb auf der Romantischen Schiene An Pfingsten waren die Dampfzüge des Bayerischen Eisenbahnmuseum wieder auf der Romantischen Schiene Nördlingen – Dinkelsbühl – Feuchtwangen unterwegs. Dank des schönen Wetters konnte das Zugpersonal sehr viele Fahrgäste in den Pendelzügen begrüßen. Die Züge wurden von den Dampflokomotiven 01 066 und 52 8168 im Wechsel bespannt. Selbstverständlich hatte an Pfingsten auch das Eisenbahnmuseum seine Tore geöffnet und es konnten zahlreiche Besucher begrüßt werden.
|