Dampflokomotiven: 89 837
Dampflokomotive 89 837 des BEM
Die ersten Maschinen der bayerischen Baureihe R 3/3 entstanden 1898, als auch im Verschubdienst auf den großen
Bahnhöfen Bayerns größere Maschinen benötigt wurden. Da sich die Maschinen bewährten,
dauerte ihre Beschaffung bis zu Zeiten der Deutschen Reichsbahn an, 1923 wurde die letzte von insgesamt 180 Lokomotiven
geliefert. Die letzte Serie von 90 Maschinen, die 1921 bis 23 gebaut wurde, war aber verstärkt worden und wurde als
89.8 eingereiht, die leichteren Loks als 89.6 bzw. 89.7.
Die 89 837 wurde 1921 von Krauss in München gebaut und an die Deutsche Reichsbahn, Gruppenverwaltung Bayern
geliefert und erhielt deswegen noch die bayerische Bahnnummer 4737. Die Standorte bis 1928 sind nicht mehr feststellbar, danach
stand sie dem Bw Ingolstadt zur Verfügung, ab 1931 bis 1939 dem Bw Treuchtlingen, bevor sie nach Simbach weitergereicht
wurde. Bei Kriegsende stand die Lok betriebsunfähig in Österreich. Nach einer Untersuchung in der Hw Floridsdorf
der BBÖ im Frühjahr 1950 wurde die Lok der Zugförderungsleitung (Zfl, =Bw) Hütteldorf, danach der
Zfl Gmund/NÖ - Stadt zugewiesen. Am 12.04.1956 wurde sie aber schon wieder ausgemustert und an die Grazer Schleppbahn
verkauft, die sie noch bis zum 29.12.1972 einsetzte. Nach über zehnjähriger Abstellzeit im Freien konnte die Lok
schließlich vom BEM erworben werden und zurück in ihre Heimat überführt werden. Die fehlenden Stangen
wurden mittlerweile in Rumänien neu angefertigt.
Einige technische Daten der 89.8:
| Bauart: | C n2 |
| Gattung: | Gt 33.15 |
| max. Geschwindigkeit: | 45 km/h |
| Leistung: | 430 PS |
| Dienstgewicht: | 47,6 t |
| Kesseldruck: | 12 bar |
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