Dampflokomotiven: 94 1697

Dampflokomotive 94 1697 des BEM

Die preußische Staatsbahn beschaffte erstmals 1905 fünfachsige Tenderlokomotiven für den schweren Rangierdienst, vor allem auf den Güterbahnhöfen. Die T 16, wie sie genannt wurde, wurde 1914 verbessert und als T 16.1 bis 1924 weitergebaut. Die letzte Lieferung ging direkt an die DR, die die Loks als Baureihe 94 eingereiht hatte. Die 94 1697 ist bereits mit dieser Nummer bei der Berliner Maschinenbau Aktiengesellschaft BMAG (vormals Schwartzkopff) gebaut worden und war bis auf ein kurzes Zwischenspiel in Hamburg von 1929 bis 1932, immer im Ruhrgebiet beheimatet. Auch die Deutsche Bundesbahn konnte auf die schweren Rangierloks lange nicht verzichten, so wurde sie erst 1974 als 094 697-2 beim Bw Wanne-Eickel ausgemustert. In ihrem Lokomotivleben hat sie die beachtliche Laufleistung von 1,2 Millionen Kilometer zurückgelegt.

Einige technische Daten der 94:
Bauart:E h2
Gattung:Gt 55.17
max. Geschwindigkeit:60 km/h
Leistung:1070 PS
Dienstgewicht:84,9 t
Kesseldruck:12 bar

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