Brennkraftlokomotive Nr. 111 mit Holzgas-Antrieb
Die Lok wurde 1970 in der Holzstoff-Fabrik Olching der MD-Papierfabriken Heinrich Nicolaus GmbH,
Dachau, entdeckt, als sie bereits außer Betrieb und das Werk stillgelegt war.
Mangels genauer Aufzeichnungen konnte nur ermittelt werden, dass es sich um eine Serien-
Rangierlokomotive der Firma Deutz handelte, die 1916 gebaut und ursprünglich mit Benzol betrieben
wurde. 1935 erfolgte bei der Kölner Firma Imbert der Umbau auf Holzgasantrieb. Das BEM erwarb die wertvolle
Lok im Mai 1974; im Jahre 1990 wurde das Fahrzeug in der Museumswerkstatt aufgearbeitet.