Schwerkleinwagen Skl 711 (Ex. DB Klv 51 8712)
Für die Motorisierung der Gleisunterhaltung beschaffte die
Deutsche Bundesbahn ab Beginn der 50er Jahre bei mehreren Maschinenbaufirmen
sogenannte „Schwerkleinwagen“ oder auch „Rottenfahrzeuge“ mit den
Bauartbezeichnungen Klv 50 und Klv 51. Sie dienen dem Transport von Personal und
Material zu den Arbeitsstellen an den Gleisen. Der beim Klv 51 ab Werk und bei
Klv 50 nachträglich angebaute Ladekran stellte eine wesentliche Erleichterung für
Bahn- und Signalmeister dar.
Die Münchner Firma Robel stellte 1955 den Klv
51-8712 her, mittlerweile eines der ältesten Fahrzeuge seiner Art. Erste
Einsatzstelle war das Anfang der 70er Jahre wurde das Fahrzeug nach
Lindau-Reutin umstationiert und dort nach einigen Umbauten ( Kürzung des
Rahmens, Demontage der Kranes und der Kranwinde ) als Wagenschieber in der Güterwagenausbesserung
mit der Gerätenummer 95.55.98.001 eingesetzt. Im Jahr 1990 wurde die Werkstatt
geschlossen und damit auch das Gerät überflüssig.
Beim Bayerischen Eisenbahnmuseum soll bei der vorgesehenen Restaurierung der
ursprüngliche Zustand mit Ladekran wieder hergestellt werden. Auch das
Ergänzen des fehlenden Rahmenteiles ist angedacht. Die BEM-interne Bezeichnung
lautet Skl 711.
Einige technische Daten des KLV 51 8712:
| Gewicht: | 5,3 t |
| Zuladung: | 8 t |
| Anhängelast: | 25 t |
| Geschwindigkeit: | 50 km/h |
| Hersteller: | Robel München |
| Fabrik Nr.: | 21 11W 16 |
| Bauart: | Bamowag 11 |
| Bestellt am : | 7.10 54 |
| Ausgeliefert am: | 23.6.55 |
Links zum Thema KLV 51: