Schwerkleinwagen Skl 712 (ex. KLV 53 0059 )

Ab dem Jahr 1964 beschaffte die Deutsche Bundesbahn als Nachfolgebaureiche des Rottenkraftwagen KLV 51 den KLV 53. Allgemein sind diese gelben Fahrzeuge als „Skl“ bekannt. Im Gegensatz zum KLV 51 konnten nun im KLV 53 bis zu 6 Personen wettergeschützt befördert werden, die Geschwindigkeut weurde auf 70 Km/h erhöht und weiterhin wurden diese Fahrzeuge schon werkseitig mit einem Atlas Hydraulikkran mit max 3 t. Tragkraft ausgerüstet.
1967 lieferten die Industriewerke Karlsruhe das Klv 53-0059 mit der Fabriknummer 61962-01 an die Deutsche Bundesbahn aus. Die erstem Bauserien ( bis 53-0138 ) weist noch einen nach unten zeigenden Auspuff auf, die späteren Bauserien (Mit 6-Zylinder Motor ) erhielten recht dekorative Auspuffrohre an der Vorderseite, die über das Fahrerhausdach hinaus ragen und damit keine Personen im Gleisbereich mit den Auspuffgasen belästigen. Das Fahrzeug konnte 1997 von der DB AG übernommen werden und leistet seitdem als Skl 712 unersetzliche Hilfe bei der Unterhaltung der Gleisanlagen im Bw sowie auf den beiden Strecken nach Dombühl und Gunzenhausen. Die passenden Anhänger für den Klv sind ebenfalls mit drei Stück beim BEM vertreten.

 

 

Einige technische Daten des KLV 53 – 0059:

Bauartnummer: 531
Achsanordnung : B
Geschwindigkeit: 70 Km/h
Leistung: 77 PS ; 300 Nm Drehmoment
Zugkraft max: 2400 kP (= 2,4 t)
Anhängelast: 42 t
Motor: KHD F4L 514
Eigengewicht: 8,1 t
Nutzlast: 7,9 t